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Training - Schulung - Intensivbetreuung

Beim T/S/I-Programm handelt es sich um eine Maßnahme des aktiven Trainings, der Schulung und der intensiven Betreuung von Jugendlichen mit schwerwiegenden Sozialisationsstörungen. Es wendet sich insbesondere an Jugendliche, welche durch konventionelle Programme nicht mehr erreicht werden können und die ein überdurchschnittlich hohes Gewaltpotential aufweisen. Das Programm und die fortführenden Maßnahmen sind auf die Neuorientierung des Jugendlichen in Bezug auf seine Lebensführung ausgerichtet.

Die Primärziele des Programms bestehen in:

Das Betreuungskonzept basiert auf Standards der Sozialisationstheorie, Psychologie, Philosophie und des intensiven körperlichen Trainings in Verbindung mit praktischen Arbeitsaufgaben.

Für die Durchführung der Maßnahmen werden bewußt "zivilisationsferne" Standorte in möglichst weitgehend unberührter Natur gewählt, um einerseits gewohnte Zivilisations-Reize auszublenden und andererseits die naturhaften Elementar-Kräfte möglichst eindrücklich erleben zu können.

Durch zusätzliche Adventure Module (Abseilen, Klettern, Bau eines Floßes usw.) werden weitere Grenzerfahrungen gezielt provoziert.

Durchgeführt werden die Maßnahmen durch ein auf die speziellen Themen sensibilisiertes Team, bestehend aus Psychologen, Therapeuten und Trainern.

Intensivprävention durch Modulprogramm

Der richtige Zeitpunkt

Der Jugendliche sollte frühestmöglich in das TSI-Programm integriert werden, d.h. zu jenem Zeitpunkt, an dem über seine Behandlungsbedürftigkeit gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Die Nachhaltigkeit -also die Chance auf dauerhaft regelkonformes Verhalten der Jugendlichen- ist um so größer,  je früher der Jugendliche sich im Rahmen des Programms mit seinen Defiziten auseinandersetzen kann und muss.


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